Was ist PEA?

PEA hat im Körper drei Hauptfunktionen:

Zellschutz, Entzündungshemmung, und Schmerzstillung. PEA ist in vielen Körperzellen und Geweben vorhanden. Es ist essentiell für den Schutz von Zellen und Geweben vor schädlichen Reizen, die durch Sauerstoffmangel, mechanische Schädigung oder eine inflammatorische (entzündliche) Schädigung (darunter chronische Low-grade Entzündungen) entstehen können.

Hier ein kurzer Bericht dazu, zusammengetragen aus verschiedenen Publikationen im Netz. PEA ist ein Fettsäureamid das natürlicherweise im Körper von Mensch, vielen Wirbeltieren und Wirbellosen, aber auch in Pflanzen vorkommt. PEA ist fettlöslich. Unsere Körperzellen bilden PEA als Antwort auf schädliche Reize. Ursachen für diese Reize können vielfältig sein. Gewebe- oder Zellschädigungen durch Sauerstoffmangel, durch von außen kommende schädliche Stoffe oder durch Traumata (Gewebsverletzungen , z.b nach einem Unfall). Schon vor über 50 Jahren hat es sich erwiesen das ein Konzentrat aus Eigelb eine entzündungshemmende Eigenschaft hat. Einige Jahre später stellte man fest, das diese Eigenschaft dem PEA zuzuschreiben ist. Schon im Jahr 1957 wurde die Struktur dieser Verbindung geklärt. In Tierstudien wurde nachgewiesen, das es hervorragend aus dem Verdauungstrakt aufgenommen wird und schnell seine therapeutische Wirkung entfaltet. Die therapeutische Wirkung von PEA wurde seit 1957 in über 300 wissenschaftlichen Artikeln dokumentiert.

Wirkungsmechanismus entdeckt von Nobelpreisträgerin Professor Rita Levi-Montalcini
 
Die schmerzstillende und entzündungshemmende Wirkung von Palmitoylethanolamid war Jahrzehnte lang bekannt (von 1957-1992), ohne dass irgendjemand diese Wirkung genau verstand. Daher ging das Interesse an dieser besonderen Verbindung irgendwann in den 80er-Jahren des vorigen Jahrhunderts verloren. Aber die Arbeit der italienischen Nobelpreisträgerin Rita Levi-Montalcini führte in den 90er-Jahren zu einer Veränderung. Sie wies nach, dass PEA die überaktiven Entzündungszellen (Mastzellen) bei vielen Krankheitsbildern zur Ruhe bringen kann.  Sie war der Motor, der in der damaligen Zeit dafür sorgte, dass PEA bei Ärzten und Wissenschaftlern wieder die nötige Aufmerksamkeit erfuhr. Dies führte zu einer Reihe klinischer Studien, die den Wert und die Unbedenklichkeit von Palmitoylethanolamid bei einer Vielzahl von Erkrankungen mit Schmerzerscheinungen deutlich machten. Inzwischen haben ihre Nachfolger viele neue Informationen zusammengetragen, die zeigen, wie wichtig die Wirkung von Palmitoylethanolamid bei der Regulation überaktiver Entzündungszellen und Nervenzellen bei Schmerz ist. Die meisten Publikationen und Berichte der klinischen Studien zu dieser sehr interessanten Verbindung sind in der Zeit von Professor Levi-Montalcini und ihrer Forschungsgruppe in italienischer Sprache erschienen, so dass die Verbindung im Rest der Welt noch relativ unbekannt geblieben ist. Zum Glück hat sich dies in letzter Zeit geändert und es wurden viel mehr englischsprachige Artikel publiziert.

Es gibt experimentelle Beweise und/oder Beweise aus klinischen Studien, das PEA bei vielen Beschwerden sinnvoll eingesetzt werden kann. Dazu gehören:

Chronische Schmerzen z.b.
bei Arthrose und Arthritis, Migräne, Menstruation, Beckenbeschwerden, Prostatabeschwerden, Endometriose, Chronische Rückenschmerzen, chronische unerklärliche Bauchbeschwerden, Nackenschmerzen und Schleudertrauma, Bandscheibenprobleme, Gürtelrose, Karpaltunnelsyndrom, Schmerzen und Spasmen nach einem Schlaganfall, Neuropathie, entzündliche Darmerkrankungen, Metabolisches Syndrom bei Adipositas, ….
dieser Bericht lässt sich Seitenweise fortführen.

Ein wieder mal spannendes Produkt das wir hier im Verein für euch entdeckt haben.