Unser Vortrag zum Thema CBD und seine Möglichkeiten

Thema – Das Endocannabinoid System
Warum CBD vielleicht auch Ihnen helfen kann

Alle hier getätigten Beschreibungen sind nicht für die medizinische Analyse oder Medikation gedacht, sondern sind zusammen getragene Ergebnisse von Studien, Erfahrungen, Büchern und Kunden

Das Endocannabinoid System
1992 entdeckten Forscher dieses einzigartige System.

•Dieses System läuft in jeder menschlichen Nervenzelle ab und ermöglicht die Aufnahme von CBD und anderen Hanfsubstanzen im Körper. Das Erforschen dieses Endocannabinoid Systems hat ergeben, dass der Mensch selbst zwei Stoffe produziert, die eine ähnliche Wirkweise wie die Substanzen der Hanfpflanze haben. CBD ist fast wie ein Zwilling dieser Stoffe und schützt die Nervenzellen, in dem es negative Veränderungen und den Abbau hemmt. Die Folgen dieses Abbaus wären z.B. Alzheimer und Parkinson und viele andere neurologische Krankheiten

Sobald CBD durch den Magen, die Haut, die Lunge oder die Leber aufgenommen wird, gelangt es in die Blutbahn. Anschließend wird CBD weiter zum zentralen Nervensystem geleitet und von da aus direkt zum Endocannabinoid System.
Dieses System steuert die Entstehung und Weitergabe von Schmerzen, von Ängsten, von Stimmungslagen, die Körpertemperatur und die Erinnerungen. In diesem System befinden sich unendlich viele Nervenzellen. Die Steuerung der Nerven geschieht durch viele vom Körper hergestellt chemische Stoffe. Um diese Stoffe richtig weiterzuleiten, braucht das System die richtigen Rezeptoren.

Der menschliche Körper besitzt mehrere, unterschiedliche Rezeptoren in den Nervenzellen. Es existieren zwei Arten dieser Rezeptoren, um Cannabinoide weiterzuleiten. CB1 und CB2. Rezeptoren von CB1 sitzen im Kleinhirn, im Endhirn, im Gehirnkern und im Darm. Diese haben direkten Einfluss auf Schmerz, Appetit, Stress, Angst, Lern- und Bewegungsprozesse
•Rezeptoren der Gruppe CB2 sitzen dagegen im Immunsystem und in Knochenzellen. Sie sind bei der Linderung und Heilung von vielen Knochen und Nervenkrankheiten behilflich.

•- CBD blockiert z.B. bei Schmerzen bestimmte Rezeptoren , sodass bestimmte Neurotransmitter nur noch schwach weitergegeben werden. Dadurch lässt der Schmerz nach.
Natürlich lindert auch THC den Schmerz. Im Gegensatz zu CBD wirkt THC psychoaktiv und berauschend. Es dockt direkt an den CB1 und CB2 Rezeptoren an und leitet seine Stoffe weiter. THC ähnelt dabei sehr stark dem körpereigenen Anandamid. Das typische Hungergefühl von THC ist eine Folge der Andockung an CB1.
Neben seiner Psychoaktivität besitzt das THC heilende Wirkungen. So kann es bei der Behandlung von Entzündungen, Schmerzen, Appetitlosigkeit und Schlafstörungen helfen.
Anwendungsgebiete von CBD in der Praxis – Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über das Thema was Sie betrifft und fragen Sie Ihn was CBD oder auch THC für Sie tun kann.
•Schizophrenie
•Hierbei kann THC nicht helfen. CBD schwächt die Symptome ab, ohne die schweren Nebenwirkungen anderer Medikamente
•Phobien und Angststörungen
•Angststörungen werden von der Amygdala, einem Kerngebiet des Gehirns gesteuert. Wenn ein Mensch z.B. eine Spinnenphobie hat, stößt die Amygdala Angstbotenstoffe aus, die den Körper z.B. erzittern lässt. CBD verändert die Rezeptoren so, dass einige Botenstoffe mit beruhigender Wirkung verstärkt und die Angstbotenstoffe gehemmt werden.
•Schmerzen und Krämpfe
•CBD kann sowohl bei Schmerzen wie auch bei Krämpfen helfen. Die Ursache z.B. von Migräne ist bis heute nicht wirklich geklärt. Man geht davon aus, dass es mit einer nervlichen Entzündung zusammenhängt. Außerdem weisen Menschen mit regelmäßiger Migräne eine geringere Dichte an CB1 Rezeptoren auf. CBD kann diesem Mangel entgegenwirken, indem es die Konzentration des körpereigenen Anandamid erhöht. Durch diese Überkonzentration arbeiten die restlichen Rezeptoren auf Hochtouren. Diese und die entzündungshemmende Wirkung von CBD helfen die Migräne zu lindern.
•Krebs und Tumore
•Diese Krankheiten bilden sich in den menschlichen Zellen, indem sie das Gleichgewicht von Zellwachstum und Zellsterben stören. Die kranken Zellen sterben nicht ab, sondern wachsen ungehindert weiter. Nicht selten führt dieser Vorgang zum Tod. CBD kann das Wachsen dieser Zellen stoppen, weil es das Wachstum neuer Blutgefäße verhindern kann. Dadurch werden die kranken Zellen nicht mehr mit frischem Blut versorgt. Das kann sogar das Absterben von Krebs- und Tumorzellen auslösen. Da THC ein starker Multiplikator von CBD sein kann, ist in solchen Fällen natürlich THC gefragt. Es gibt die Möglichkeit, sich über seinen Onkologen Cannabisblüten verschreiben zu lassen. Ärzte tun sich leider schwer damit.
Multiple Sklerose (MS) Die Krankheit der tausend Gesichter
MS ist eine Krankheit, bei der das Nervensystem an manchen Stellen durch Entzündungen zerstört wird. Die sogenannte Myelin Scheide, die Schutzschicht der Nerven wird aufgelöst. Vorstellbar wie ein Elektrokabel, deren Hülle defekt ist und dadurch Kurzschlüsse verursacht. Es gibt das Medikament Sativex, welches aus THC und CBD besteht. Es ist leider nicht für jeden verträglich. Es kann aber helfen, Krämpfe zu verhindern. Auch CBD kann eventuell die Auswirkungen abschwächen und Schübe minimieren. Es kann vor allem Spastiken im Körper positiv beeinflussen. Dies ist von Patient zu Patient auszuprobieren.
Epilepsie
Ist eine Krankheit, die viele Ursachen haben kann. Wie bei der MS äußert sie sich durch Anfälle oder Schübe. Dagegen kann CBD lindernd wirken und in manchen Fällen die Schübe sogar komplett unterdrücken.
Alzheimer
Wenn CBD bei Alzheimerpatienten angewendet wird, schützt es die Nervenzellen vor allem vor weiterem Absterben und der Degeneration. Es gibt auch aktuelle Forschungen mit THC, die sehr vielversprechend sind und scheinbar den Alterungsprozess des Gehirns verlangsamt.

Parkinson
Eine weitere Krankheit, bei der CBD seine enorme Wirkungskraft zeigen kann. Diese neurodegenerative Krankheit äußert sich unter anderem durch Zittern, Muskelstarre und eingeschränkte Beweglichkeit. Nicht selten sind auch Sprachschwierigkeiten, Depressionen, Angst- und Panikattacken Begleiter . Die Nerven hören auf, Dopamin zu produzieren. Dopamin ist nicht nur ein Glückshormon, sondern auch ein Neurotransmitter für die Durchblutung der Organe und der Motorik. In diesem Krankheitsbild kann CBD auf zwei Arten helfen. Es verlangsamt den Krankheitsverlauf und zum anderen kann es die psychotischen Symptome bessern, weil es die Konzentration der Glückshormone erhöht. CBD kann das Zittern, Sprachstörungen und die Muskelstarre positiv beeinflussen.

•Weitere Krankheiten bei denen CBD helfen kann, sind:
•ADHS, ADS, Arthrosen, Bluthochdruck, ALS, Schlaflosigkeit, Diabetes Typ 2, Akne, Übelkeit, Regelschmerzen, COPD, chronische Bronchitis, Lungenleiden und vieles mehr•
•Es ist noch lange nicht alles erforscht, was man mit CBD machen kann. Aber es gibt so gut wie keine Nebenwirkungen. Man sollte CBD sicherheitshalber nicht während der Schwangerschaft einnehmen und nicht zeitgleich mit anderen Medikamenten, sondern im Abstand von ca. 30 Minuten.
CBD und Tiere
Selbstverständlich können auch Tiere CBD einnehmen und von den positiven Eigenschaften profitieren. Denn auch Tiere haben das sogenannte Endocannabinoid System. THC ist für Tiere eher nicht geeignet, da es zu einer Vergiftung führen kann.

Quellen: Diverse

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